Ein Dokumentarfilm über die Laki-Ausbrüche 1783–84 und ihre Folgen — gezeigt am Fuße der Feuer in Kirkjubæjarklaustur.
Eldmessa verbindet 3D-Material, Archivbilder, Fotografien und Aufnahmen vor Ort, um die Geschichte einer der größten Naturkatastrophen Islands zu erzählen.
Produziert von Gagarin für Skaftáreldar ehf. Leitung: Hringur Hafsteinsson. Uraufführung in der Askja, Universität Island, am 5. März 2009.
Am Pfingstsonntag öffneten sich die Laki-Krater — rund 130 Krater entlang einer 27 km langen Eruptionsspalte. Der Ausbruch dauerte acht Monate und zählt zu den größten Lavaeruptionen der Geschichte.
„…nördlich der nächsten Berge der Síða stieg ein schwarzer Sandnebel auf und eine Wolke so gewaltig…“
Die größte Katastrophe der isländischen Geschichte. Niemand starb direkt durch die Lava, doch rund 70 % des Viehbestands gingen an Aschennebel und Luftverschmutzung zugrunde.
der Nation — fast 10.000 Menschen — verloren ihr Leben. Die Asche wirkte sich auf die ganze Welt aus.
Ab 1778 Pfarrer in Prestsbakki auf Síða; während der Katastrophe betreute er die Kirche von Kirkjubæjarklaustur. Ein Mann des Glaubens und Naturforscher, der auch auf die Heilkraft der Kräuter vertraute.
Die Lava rückte auf die Kirche vor. Pfarrer Jón hielt dennoch die Messe — man glaubte, es würde die letzte sein. Während seines inständigen Gebets kam die Lava zum Stillstand, und die Kirche war gerettet.
Seither heißt dieser Gottesdienst Eldmessa — die Feuermesse — und Jón der Feuerpfarrer. Die Stelle, an der die Lava zum Stehen kam, trägt heute den Namen Eldmessutangi.
Eldmessa wird im Hótel Klaustur in Kirkjubæjarklaustur in Südisland gezeigt — 270 km von Reykjavík entfernt.
Der Film wird im Hótel Klaustur gezeigt. Gruppen und andere Zeiten nach Vereinbarung.
Kontakt: info@eldmessa.is